PII-Maskierungs- und Wiederherstellungstool Vor der KI anonymisieren, danach mit einem Klick wiederherstellen
Schritt 1: Originaltext mit personenbezogenen Daten einfügen
Tipp: Ein erneuter Lauf der Auto-Erkennung setzt das aktuelle Maskierungsergebnis und die Zuordnungstabelle zurück. Manuelle Markierungen bitte erst nach der Erkennung vornehmen.
Was ist das PII-Maskierungs- und Wiederherstellungstool?
Immer mehr Menschen fügen Arbeitsinhalte in ChatGPT, Gemini oder Claude ein, um Hilfe zu erhalten — doch diese Inhalte enthalten oft echte personenbezogene Daten wie die E-Mail-Adresse eines Kunden, eine Telefonnummer, eine Ausweis- oder Kreditkartennummer. Beim Einfügen werden diese Daten faktisch an einen Server eines Drittanbieters übermittelt. Dieses Tool erkennt gängige Muster sensibler Daten automatisch direkt in Ihrem Browser, ersetzt sie durch Codes wie [MASK_1] und [MASK_2] und erstellt eine Zuordnungstabelle „Originalwert ↔ Code", damit Sie den maskierten Text sicher in ein KI-Tool einfügen können. Sobald die KI antwortet (die Codes werden meist unverändert übernommen), fügen Sie die Antwort hier ein und stellen die echten Daten mit derselben Tabelle per Klick wieder her. Genau das ist der Kernwert dieses Tools: Eine KI kann Ihnen beim Maskieren helfen, aber ohne die Zuordnungstabelle kann sie den Text strukturell nicht wiederherstellen — etwas, das eine KI allein niemals leisten kann.
Unterstützte Erkennungsformate
- E-Mail-Adressen: Standard-E-Mail-Format.
- Telefonnummern: gängige internationale und lokale Formate.
- Kreditkartennummern: 13-19 Ziffern mit optionalen Trennzeichen, validiert mit dem Luhn-Algorithmus zur Reduzierung von Fehlerkennungen.
- Ausweis-/Passnummern: US-SSN-Format, taiwanesisches Ausweisformat und gängige Buchstaben-Ziffern-Passformate.
- IP-Adressen: IPv4 und IPv6.
- Bankkonto / IBAN: internationales Bankkontonummernformat.
- Manuelle Markierung: unstrukturierte Daten wie Namen lassen sich per Regex nicht zuverlässig erkennen — Sie können Text markieren und manuell hinzufügen.
Typischer Anwendungsfall
Bevor Sie zum Beispiel eine Kundenservice-E-Mail zum Korrekturlesen in eine KI einfügen, maskieren Sie zunächst Namen, E-Mail und Telefonnummer des Kunden. Oder bevor Sie eine KI bitten, eine Tabelle mit Mitarbeiterdaten neu zu formatieren, anonymisieren Sie sie zuerst. Solange die Codes in der Antwort der KI erhalten bleiben, können Sie sie mit der Zuordnungstabelle wieder in echte Werte umwandeln — die KI sieht immer nur die Codes, niemals die echten personenbezogenen Daten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F1: Wird die Zuordnungstabelle an Ihre Server gesendet?
Nein. Dieses Tool läuft zu 100% in Ihrem Browser (Chrome, Firefox, Safari usw.) — Erkennung, Maskierung und Wiederherstellung erfolgen lokal. Wir haben keinen Backend-Server, der Ihren Text empfängt. Die Zuordnungstabelle existiert nur im Speicher Ihres aktuellen Tabs; sie verschwindet beim Aktualisieren oder Schließen des Tabs, laden Sie sie also herunter, wenn Sie sie behalten möchten.
F2: Warum nicht einfach die Zuordnungstabelle der KI geben, damit sie selbst wiederherstellt?
Wenn Sie die Zuordnungstabelle ebenfalls in die KI einfügen, sieht diese sowohl die Codes als auch die echten Werte gleichzeitig, was den Zweck der Anonymisierung völlig zunichtemacht. Der Wiederherstellungsschritt ist bewusst so gestaltet, dass er vollständig offline auf Ihrem Gerät abläuft, damit echte sensible Daten niemals über einen KI-Server eines Drittanbieters laufen.
F3: Kann die Regex-basierte Erkennung etwas übersehen oder falsch erkennen?
Ja — das ist eine bekannte Einschränkung musterbasierter Erkennung. Unstrukturierte Daten wie Namen oder Adressen lassen sich allein anhand des Formats nicht zuverlässig identifizieren. Wir empfehlen, den maskierten Text nach der Erkennung einmal zu überprüfen; falls etwas übersehen wurde, nutzen Sie „Ausgewählten Text als sensibel markieren", um es manuell hinzuzufügen.
F4: Was sind PII und Anonymisierung?
Personenbezogene Daten (Personally Identifiable Information, PII) bezeichnen jegliche Daten, mit denen sich eine bestimmte Person identifizieren lässt, z. B. Name, Ausweisnummer oder Kontaktdaten. Die Anonymisierung (De-identification) ersetzt diese Daten durch Codes oder Pseudonyme, um das Risiko einer Offenlegung zu verringern. Weitere Informationen finden Sie unter Wikipedia: Personenbezogene Daten.
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